Website erstellen lassen: Mit diesen Kosten rechnest du in Österreich

Eine Website kostet in Österreich so viel, wie Umfang, Inhalte und Funktionen verlangen. Ein konkretes Beispiel: Bei Ipsom in Schwaz kostet eine Website für Kleinunternehmer 1.400 € Fixpreis, eine Website für Unternehmer ab 2.500 €, eine Website für mittlere Unternehmen ab 5.000 € und ein Webshop ab 1.500 €, jeweils netto. Dazu kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und Wartung.
Welche Preisrahmen gibt es nach Umfang?
Website-Preise lassen sich am besten nach Umfang vergleichen. Die folgende Tabelle zeigt die drei Pakete von Ipsom als konkretes Beispiel mit Stand 2026. Andere Anbieter kalkulieren anders. Ein fairer Preisvergleich gelingt deshalb nur, wenn du bei jedem Angebot prüfst, welche Leistungen im genannten Betrag wirklich enthalten sind.
| Umfang | Typischer Inhalt | Preis bei Ipsom (netto) | Dauer bei Ipsom |
|---|---|---|---|
| Website für Kleinunternehmer | 2–3 Unterseiten, zum Beispiel Start, Leistungen, Kontakt (plus Impressum und Datenschutz) | 1.400 € Fixpreis | meist 1–4 Wochen |
| Website für Unternehmer | bis 6 Unterseiten, eigene Seiten je Leistung, Formulare, Einbindungen | ab 2.500 € | 4–6 Wochen |
| Website für mittlere Unternehmen | 12 und mehr Unterseiten, Mehrsprachigkeit und SEO-Landingpages inklusive | ab 5.000 € | je nach Umfang |
| Webshop | Mini 1.500 € Fixpreis, Business ab 4.000 €, groß ab 10.000 € | ab 1.500 € | je nach Umfang |
| Hosting und Wartung | Server, Updates, Sicherheit, E-Mail-Postfächer | 20 € pro Monat | laufend |
Was zu einem Paketpreis dazukommt, entscheiden die Faktoren im nächsten Abschnitt. Eine kleine Website mit fertigen Texten und eigenen Fotos bleibt beim Fixpreis. Kommen Texterstellung, ein Fototermin oder eine Buchungsfunktion dazu, steigt der Aufwand und damit der Preis.
KI-BildWovon hängt der Preis einer Website ab?
Sechs Faktoren bestimmen den Großteil der Website-Kosten: Seitenanzahl, Texte, Fotos, Funktionen, Sprachen und SEO-Grundlagen. Wenn du diese sechs Faktoren vor dem ersten Gespräch für dich klärst, bekommst du von jedem Anbieter genauere Angebote, kannst die Angebote besser vergleichen und vermeidest teure Nachträge während des Projekts.
Seitenanzahl und Struktur
Jede Seite einer Website muss geplant, gestaltet, befüllt und geprüft werden. Fünf Seiten machen deshalb weniger Arbeit als zwanzig. Teurer wird eine Website vor allem, wenn jede Leistung und jeder Standort eine eigene Unterseite bekommt. Solche Unterseiten lohnen sich trotzdem oft, weil Kunden und Google dann zu jeder Frage eine passende Seite finden.
Texte
Texte sind ein oft unterschätzter Kostenpunkt. Lieferst du fertige Texte, sinkt der Preis. Schreibt der Webdesigner die Texte, braucht er ein Gespräch mit dir, Zeit für Recherche und Korrekturrunden. Gute Website-Texte beantworten die Fragen deiner Kunden in deren Worten und entscheiden mit, ob ein Besucher anruft oder weiterklickt.
Fotos
Eigene Fotos von Team, Betrieb und Arbeit wirken glaubwürdiger als Bilder aus Datenbanken. Ein Fototermin kostet extra, Stockfotos kosten Lizenzgebühren. Kläre bei allen Bildern die Nutzungsrechte. Die Wirtschaftskammer rät, sich bei Werbemitteln das Recht zur Nutzung im Internet ausdrücklich zu sichern, weil es nicht selbstverständlich ist (WKO, Stand 18.08.2026).
Funktionen wie Buchung, Formulare oder Shop
Ein Kontaktformular gehört zur Grundausstattung einer Firmenwebsite. Online-Terminbuchung, Tischreservierung, Gutscheinverkauf oder ein Shop sind eigene Bausteine mit Einrichtung, Tests und oft eigenen Lizenzkosten. Bei einem Onlineshop kommen Zahlungsanbieter, Versandregeln und Rechtstexte wie AGB und Widerrufsbelehrung dazu. Deshalb liegt ein Shop preislich deutlich über einer reinen Präsentationswebsite.
Für Shops und Buchungsfunktionen gilt außerdem seit 28.06.2025 das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG). Laut WKO betrifft das Gesetz unter anderem Webshops und Online-Terminbuchungs-Tools für Verbraucher. Ausgenommen sind Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen erbringen: weniger als 10 Mitarbeiter und höchstens 2 Mio. € Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme (WKO, Stand 04.09.2025). Ob das BaFG für deinen Betrieb gilt, klärst du am besten direkt mit der WKO. Bei Ipsom ist Barrierefreiheit in jedem Website-Paket ohne Aufpreis enthalten.
Mehrsprachigkeit
Jede weitere Sprache bringt spürbar Mehrarbeit: Übersetzung, eine eigene Seitenstruktur, einen Sprachumschalter und laufende Pflege. Für Gastro- und Tourismusbetriebe in Tirol ist eine englische Fassung oft sinnvoll. Lass Übersetzungen von jemandem prüfen, der die Sprache gut beherrscht. Ungeprüfte maschinelle Übersetzungen wirken auf Gäste schnell unprofessionell.
SEO-Grundlagen
Eine neue Website sollte von Anfang an technisch sauber gebaut sein: eindeutige Seitentitel und Beschreibungen, sprechende Adressen, schnelle Ladezeiten, eine gute Darstellung am Handy und Weiterleitungen alter Adressen beim Relaunch. Diese SEO-Grundlagen gehören in jedes Angebot. Laufende Suchmaschinenoptimierung ist eine eigene Leistung. Was du selbst tun kannst, zeigt der Ratgeber SEO für lokale Unternehmen in Österreich.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Eine Website verursacht auch nach dem Livegang Kosten. Viele Angebote nennen nur den Erstellungspreis, die laufenden Posten stehen im Kleingedruckten oder fehlen ganz. Plane deshalb diese Kosten von Anfang an ein:
- Domain: die Adresse deiner Website, die jährlich verlängert wird.
- Hosting: der Server, auf dem die Website liegt.
- E-Mail-Postfächer: manchmal im Hosting enthalten, manchmal extra verrechnet.
- Updates und Sicherheit: Systeme wie WordPress brauchen regelmäßige Updates von System, Theme und Plugins.
- Wartung und kleine Änderungen: neue Öffnungszeiten, ein neues Foto, ein geänderter Preis.
- Lizenzen: kostenpflichtige Plugins, Schriften, Buchungs- oder Shop-Software.
Bei Ipsom sind Hosting und Wartung in 20 € pro Monat zusammengefasst, E-Mail-Postfächer inklusive. Andere Anbieter rechnen einzelne Posten getrennt ab oder bündeln sie anders. Rechne deshalb für jedes Angebot die Erstellung plus drei Jahre laufende Kosten zusammen. Erst diese Summe zeigt, welches Angebot für deinen Betrieb wirklich günstiger ist.
Festpreis oder Stundensatz: Was ist besser?
Bei Websites gibt es zwei Abrechnungsarten: den Festpreis für einen vorher beschriebenen Umfang und die Abrechnung nach Stunden. Beide Abrechnungsarten haben ihren Platz. Die Tabelle zeigt die Unterschiede.
| Festpreis | Stundensatz | |
|---|---|---|
| Planbarkeit | Gesamtkosten stehen vorher fest | Endbetrag steht erst mit der Rechnung fest |
| Voraussetzung | Umfang ist vorab schriftlich beschrieben | Umfang darf offen bleiben |
| Risiko für dich | gering, solange der Umfang passt | steigt mit jeder Unklarheit |
| Änderungswünsche | kosten extra, wenn sie über den vereinbarten Umfang hinausgehen | werden laufend mitgezählt |
| Passt für | neue Websites mit klarem Umfang | Änderungen, kleine Einzelaufgaben, offene Projekte |
Für eine neue Website ist ein Festpreis für die meisten kleinen Betriebe die bessere Wahl, weil du vorher weißt, was die Website kostet. Ipsom vereinbart deshalb vorab einen Festpreis. Ein Stundensatz passt für spätere Änderungen und für Aufgaben, deren Umfang niemand vorher abschätzen kann. Lass dir in diesem Fall eine Schätzung und eine Obergrenze geben.
KI-BildWelche versteckten Kosten und Warnzeichen gibt es in Angeboten?
Manche Website-Angebote wirken günstig, weil wichtige Posten fehlen oder später verrechnet werden. Diese Warnzeichen solltest du kennen:
- Domain auf den Namen der Agentur: Bei .at-Domains ist laut nic.at der eingetragene Registrant der Inhaber. Bestehe darauf, dass dein Betrieb als Inhaber eingetragen wird.
- Mietmodelle mit langer Bindung: Monatsraten ohne Anzahlung wirken günstig. Prüfe Mindestlaufzeit, Kündigung und was nach dem Vertragsende mit Website und Inhalten passiert.
- Unklare Rechte an Design, Texten und Bildern: Steht im Angebot nicht, dass du die Inhalte auch nach einem Anbieterwechsel nutzen darfst, frag nach.
- Versprechen wie „Platz 1 bei Google“: Kein Anbieter kann Rankings garantieren. Lass dir schriftlich geben, welche SEO-Arbeiten konkret enthalten sind.
- Keine Angabe zu Korrekturrunden: Ohne Regel wird jede spätere Änderung extra verrechnet.
- Pflichtangaben nicht geklärt: Laut WKO verlangen das E-Commerce-Gesetz (§ 5 ECG) und das Mediengesetz (§ 25 MedienG) bestimmte Angaben auf Unternehmenswebsites. Kläre, wer Impressum und Datenschutzerklärung liefert.
- Preise ohne Steuerhinweis: Prüfe, ob ein Betrag netto oder brutto gemeint ist.
Ist ein Baukasten günstiger als eine Agentur?
Ein Website-Baukasten kostet am Anfang weniger Geld, dafür mehr eigene Zeit. Du zahlst eine Gebühr an den Anbieter und baust die Website selbst. Für einen sehr einfachen Auftritt kann ein Baukasten reichen. Sobald Texte, Struktur und Sichtbarkeit bei Google zählen, werden deine eigenen Arbeitsstunden schnell zum größten Kostenpunkt. Den ausführlichen Vergleich findest du im Artikel Webagentur oder Baukasten.
Gibt es Förderungen für eine neue Website?
Das Förderprogramm KMU.DIGITAL hat am 07.05.2026 eine neue Einreichphase für Umsetzungsprojekte gestartet. Laut Austria Wirtschaftsservice gehört etwa die Professionalisierung von Onlineshops zu den förderbaren Projekten (aws, 07.05.2026). Die Bedingungen ändern sich von Phase zu Phase. Prüfe deshalb vor der Auftragsvergabe auf kmudigital.at, ob dein Projekt in Frage kommt.
Checkliste: So vergleichst du Website-Angebote
Mit dieser Checkliste machst du Website-Angebote verschiedener Anbieter vergleichbar. Geh die Punkte für jedes Angebot einzeln durch und notiere die Antworten nebeneinander.
- Gleiche Ausgangslage: Hast du allen Anbietern dieselbe Beschreibung geschickt, mit Seiten, Funktionen, Sprachen und wer Texte und Fotos liefert?
- Festpreis: Ist der Preis fix, oder handelt es sich um eine Schätzung?
- Netto oder brutto: Ist klar, ob die Umsatzsteuer enthalten ist?
- Leistungsumfang: Stehen Design, Umsetzung, Texte, Fotos, SEO-Grundlagen und Rechtstexte schriftlich im Angebot?
- Korrekturrunden: Wie viele Änderungsschleifen sind inklusive?
- Laufende Kosten: Was kosten Hosting, Wartung, E-Mail und Lizenzen über drei Jahre?
- Domain: Wird die Domain auf deinen Betrieb registriert?
- Rechte: Darfst du Design, Texte und Bilder dauerhaft nutzen, auch nach einem Wechsel?
- Ausstieg: Bekommst du bei einer Kündigung alle Inhalte und Dateien?
- Zeitplan: Wann geht die Website online, und was brauchst du wann zu liefern?
- Ansprechpartner: Hast du eine feste Person, die das Projekt betreut?
Ein günstiges Angebot hilft dir wenig, wenn der Anbieter nicht zu deinem Betrieb passt. Wie du einen Webdesigner selbst prüfst, also Referenzen, Google-Bewertungen und die richtigen Fragen im Erstgespräch, erklärt der Ratgeber den richtigen Webdesigner finden Schritt für Schritt.
Fazit
Was eine Website kostet, hängt vom Umfang ab: Seiten, Texte, Fotos, Funktionen und Sprachen. Als Orientierung dienen die Ipsom-Preise: 1.400 € Fixpreis für eine kleine Website, ab 2.500 € mit bis zu sechs Unterseiten, ab 5.000 € für mittlere Unternehmen, jeweils netto. Gründer ohne bestehende Website bekommen 25 % auf den Paketpreis. Vergleiche Angebote immer nach Leistungsumfang und rechne die laufenden Kosten über drei Jahre mit. Achte vor allem darauf, dass Domain und Inhalte dir gehören.
Wenn du keine Zeit hast, Angebote einzuholen und zu vergleichen, oder wenn deine Website spürbar mehr Anfragen bringen soll, lohnt sich ein Gespräch mit Profis. Ipsom aus Schwaz erstellt Websites für Betriebe in ganz Österreich zum Festpreis, mit einem festen Ansprechpartner. Mehr dazu steht auf der Seite Webdesign in Tirol.
Noch Fragen?
Was kostet eine einfache Homepage für einen kleinen Betrieb?
Eine einfache Firmenwebsite mit zwei bis drei Unterseiten kostet bei Ipsom 1.400 € netto zum Fixpreis, mit bis zu sechs Unterseiten ab 2.500 €. Wie viel dazukommt, hängt vor allem davon ab, ob du Texte und Fotos selbst lieferst. Dazu kommen laufende Kosten für Hosting, Domain und Wartung.
Wie hoch sind die laufenden Kosten einer Website pro Monat?
Die laufenden Kosten setzen sich aus Domain, Hosting, E-Mail-Postfächern, Updates und Wartung zusammen, manchmal kommen Lizenzen für Plugins oder Buchungssoftware dazu. Bei Ipsom sind Hosting und Wartung in 20 € pro Monat zusammengefasst, E-Mail-Postfächer inklusive. Rechne bei jedem Angebot die laufenden Kosten über drei Jahre zusammen.
Warum sind Angebote für eine Website so unterschiedlich?
Angebote unterscheiden sich meist im Leistungsumfang, nicht nur im Preis. Ein Anbieter rechnet Texte, Fotos und SEO-Grundlagen ein, ein anderer verlagert sie in spätere Rechnungen oder ins Monatsabo. Lass deshalb alle Anbieter auf dieselbe schriftliche Beschreibung deines Projekts anbieten.
Ist ein Festpreis oder ein Stundensatz besser?
Für eine neue Website ist ein Festpreis für die meisten kleinen Betriebe besser, weil die Gesamtkosten vorher feststehen. Voraussetzung ist eine klare Beschreibung des Umfangs. Ein Stundensatz passt für spätere Änderungen und kleine Einzelaufgaben, am besten mit Schätzung und Obergrenze.
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Bei Ipsom dauert eine kleine Website mit 2–3 Unterseiten meist 1 bis 4 Wochen, eine Website mit bis zu 6 Unterseiten 4 bis 6 Wochen und ein großer Webshop 8 bis 12 Wochen. Das Tempo hängt auch davon ab, wie schnell Texte, Fotos und Freigaben von deiner Seite kommen.
Muss die Domain auf meinen Namen registriert sein?
Ja, das solltest du immer verlangen. Bei .at-Domains ist laut nic.at der eingetragene Registrant der Inhaber der Domain. Steht dort deine Agentur, bist du bei einem Anbieterwechsel auf deren Mitwirkung angewiesen.
Gibt es Förderungen für eine neue Website?
Das Programm KMU.DIGITAL hat am 07.05.2026 eine neue Einreichphase für Umsetzungsprojekte gestartet, laut Austria Wirtschaftsservice etwa für die Professionalisierung von Onlineshops. Die Bedingungen ändern sich von Phase zu Phase. Prüfe sie vor der Auftragsvergabe auf kmudigital.at.
Lieber umsetzen lassen?
Ipsom aus Schwaz setzt das für Betriebe in ganz Österreich um – zum Festpreis, mit einem festen Ansprechpartner.
+43 677 6400 4249
Bernd Broschek, BEd
Webdesign & SEO bei Ipsom
Bernd Broschek ist bei Ipsom in Schwaz für Webdesign und Suchmaschinenoptimierung zuständig – und der Ansprechpartner, der Projekte vom ersten Gespräch bis nach dem Livegang begleitet. In den Google-Bewertungen von Ipsom ist sein Name der, der am häufigsten fällt. Im Ratgeber schreibt er auf, was in Projekten mit kleinen Betrieben in Österreich wirklich funktioniert.
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