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Social Media

Wie löschst du dein Konto bei X, früher Twitter?

Von Bernd BroschekVeröffentlicht3 Min. Lesezeit

Steuerberaterin räumt am Schreibtisch Unterlagen auf, während am Laptop ein Datendownload läuftKI-Bild

Ein X-Konto löschst du, indem du es deaktivierst und danach 30 Tage lang nicht anmeldest. Einen eigenen Knopf „Konto löschen“ gibt es nicht. Vorher solltest du dein Archiv sichern und bezahlte Abos kündigen, denn beides erledigt die Deaktivierung nicht für dich.

Die Schritte stammen aus dem X-Hilfe-Center und sind auf dem Stand vom 5. Oktober 2026.

Deaktivieren und Löschen: Wie hängt das bei X zusammen?

Laut X ist das Deaktivieren der erste Schritt zur endgültigen Löschung. Ab dem Deaktivieren läuft eine Frist von 30 Tagen:

ZeitpunktWas passiert
Tag 0Du deaktivierst das Konto. Profil und Beiträge sind nicht mehr sichtbar.
Tag 1 bis 30Meldest du dich an, ist das Konto sofort wiederhergestellt. Direktnachrichten bleiben bis dahin erhalten.
nach Tag 30Das Konto wird gelöscht, dein Nutzername wird vom Konto gelöst. Gesendete Direktnachrichten werden gelöscht.

Die wichtigste Regel: Melde dich in den 30 Tagen nicht an, auch nicht kurz über eine App auf einem alten Handy. Sonst beginnt alles von vorn.

Bevor du deaktivierst: diese vier Punkte erledigen

  1. Archiv anfordern: Deine Daten musst du laut X vor dem Deaktivieren anfordern. Wie das geht, steht im nächsten Abschnitt.
  2. Abos kündigen: X Premium oder Super-Follower-Abos, die du in der App gekauft hast, laufen weiter. Kündige sie über den App Store oder Google Play. Abos von x.com enden automatisch.
  3. Nur Name oder E-Mail ändern? Dafür musst du nichts löschen. Beides änderst du in den Account-Informationen.
  4. Verweise entfernen: Nimm das X-Symbol von deiner Website, aus deinem Google-Unternehmensprofil und aus E-Mail-Signaturen.

X-Archiv herunterladen

Laut der X-Anleitung zum Archiv gehst du in der App so vor:

  1. Tippe auf dein Profilsymbol und dann auf Einstellungen und Datenschutz.
  2. Tippe auf Account.
  3. Tippe unter Daten und Berechtigungen auf Deine X Daten.
  4. Bestätige deine Identität mit Code senden und gib den Code ein, den du per E-Mail oder SMS bekommst.
  5. Tippe unter Deine Daten herunterladen neben X auf Daten anfordern.

Sobald das Archiv fertig ist, bekommst du eine E-Mail oder eine Mitteilung in der App. Das kann ein paar Tage dauern. Danach lädst du es unter Archiv herunterladen als ZIP-Datei herunter. Darin stecken unter anderem Profilangaben, Beiträge, Direktnachrichten, Medien und Follower-Listen.

Achte darauf, dass deine E-Mail-Adresse bestätigt ist, und lade das Archiv im selben Browser herunter, in dem du bei X angemeldet bist.

X-Konto deaktivieren: Schritt für Schritt

Am Computer

  1. Klicke auf Mehr und im Menü auf Einstellungen und Datenschutz.
  2. Klicke im Bereich Dein Account auf Deinen Account deaktivieren.
  3. Lies die Informationen und klicke auf Deaktivieren.
  4. Gib dein Passwort ein und bestätige mit Account deaktivieren.

In der App (iPhone und Android)

  1. Tippe auf das Menüsymbol und dann auf Einstellungen und Datenschutz.
  2. Tippe auf Dein Account und dann auf Deinen Account deaktivieren.
  3. Lies die Informationen und tippe auf Deaktivieren.
  4. Gib dein Passwort ein und tippe auf Deaktivieren.
  5. Bestätige mit Ja, deaktivieren.

Was bleibt nach dem Löschen?

  • Suchmaschinen: X hat keine Kontrolle über Google oder Bing. Alte Beiträge können dort noch eine Weile erscheinen.
  • Erwähnungen: Wo andere deinen Nutzernamen in Beiträgen erwähnt haben, bleibt der Name stehen. Er führt aber nicht mehr zu deinem Profil.
  • Informationen bei X: Laut X können einige Informationen über deaktivierte Konten aufbewahrt werden, um die Plattform sicher zu halten.

Für Betriebe: Warum ein stilles Konto schlechter ist als keines

Viele Betriebe haben irgendwann ein Twitter-Konto angelegt und seit Jahren nichts mehr gepostet. Für neue Kundschaft, die dich sucht, wirkt das verlassen. Wenn X für deine Kundschaft keine Rolle spielt, ist das saubere Löschen die bessere Lösung. Welche Kanäle für kleine Betriebe sinnvoll sind, steht im Ratgeber Social Media für kleine Unternehmen. Willst du auch andere Profile aufräumen, helfen die Anleitungen Facebook-Konto löschen und Instagram-Konto löschen.

Fazit

X löschst du über Einstellungen und Datenschutz, Dein Account und Deinen Account deaktivieren. Danach heißt es 30 Tage nicht anmelden. Sichere vorher dein Archiv, kündige Abos aus der App und entferne Verweise auf das Konto von deiner Website.

Häufige Fragen

Noch Fragen?

Kann ich mein X-Konto sofort löschen?

Nein. Das Deaktivieren ist bei X der erste Schritt zur Löschung. Das Konto bleibt 30 Tage deaktiviert. Greifst du in dieser Zeit nicht darauf zu, wird es gelöscht und die Verknüpfung mit deinem Nutzernamen aufgehoben.

Werden meine Direktnachrichten gelöscht?

Während der 30 Tage bleiben sie erhalten. Wird das Konto danach gelöscht, werden laut X auch die Direktnachrichten gelöscht, die du gesendet hast.

Muss ich mein Konto löschen, um den Nutzernamen zu ändern?

Nein. Nutzername und E-Mail-Adresse kannst du jederzeit in den Account-Informationen ändern, ohne das Konto zu löschen.

Verschwinden meine Beiträge auch aus Google?

Nicht automatisch. X hat keine Kontrolle über Suchmaschinen wie Google oder Bing. Alte Beiträge können dort noch eine Weile zu finden sein. Du kannst dich dafür direkt an die Suchmaschine wenden.

Was passiert mit meinem X-Premium-Abo?

Abos, die du in der App gekauft hast, laufen trotz Deaktivierung weiter. Kündige sie über den App Store oder Google Play. Abos, die du auf x.com abgeschlossen hast, werden laut X automatisch gekündigt.

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Über den Autor
Bernd Broschek, Webdesign & SEO bei Ipsom

Bernd Broschek, BEd

Webdesign & SEO bei Ipsom

Bernd Broschek ist bei Ipsom in Schwaz für Webdesign und Suchmaschinenoptimierung zuständig – und der Ansprechpartner, der Projekte vom ersten Gespräch bis nach dem Livegang begleitet. In den Google-Bewertungen von Ipsom ist sein Name der, der am häufigsten fällt. Im Ratgeber schreibt er auf, was in Projekten mit kleinen Betrieben in Österreich wirklich funktioniert.

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